Füllungen

Zahnfüllungen ...

Die moderne Zahnmedizin hat dafür verschiedenste Werkstoffe entwickelt. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf Ästhetik, Belastbarkeit, Haltbarkeit, Verarbeitungsaufwand und Kosten. Über viele Jahre gesehen kann sich dabei eine anfangs teurer erscheinende Lösung als die preiswertere erweisen - von zusätzlichen Vorteilen wie Optik und Erhaltung der Zahnsubstanz ganz abgesehen. Lassen Sie sich deshalb von uns beraten, welche Möglichkeiten der Versorgung für Ihre Zähne in Frage kommen und sinnvoll sind.

  • Amalgam
    Amalgam wird seit Jahrzehnten als direkter, plastischer Füllstoff eingesetzt, denn es lässt sich sofort verarbeiten, eignet sich auch für große "Löcher", ist preiswert und hält vergleichsweise lange. Nachteile sind die metallische, dunkle Farbe und der Quecksilbergehalt, der Spekulationen über mögliche Gesundheitsgefahren ausgelöst hat. Diese Amalgam - Diskussion wird vor Allem in Deutschland geführt. in vielen europäischen Ländern und in den USA ist das Füllungsmaterial Amalgam wesentlich weniger umstritten als hier.

Amalgamfüllung

  • Kunststofffüllungen
    Eine vergleichsweise preiswerte Alternative zu Amalgam stellt die Kunststofffüllung dar. Hier handelt es sich um einen mit keramischen Füllkörpern verstärkten zahnfarbenen Kunststoff, der direkt im Mund mit UV-Licht gehärtet wird. Für den sichtbaren Frontzahnbereich ist die Kunststofffüllung heutzutage Standard, die modernen Materialien finden aber auch immer mehr im Seitenzahnbereich als "unsichtbare Füllung" Verwendung. Die Haltbarkeit dieser Füllungen ist allerdings nicht ganz so lange wie bei Amalgam und die Verarbeitung von Kunststoff im Vergleich zu Amalgam aufwendiger, was dazu führt, dass gesetzlich versicherte Patienten zumindest einen Anteil der Kosten selber tragen. Kunststoff eignet sich auf Grund seiner Materialeigenschaften jedoch nur für kleinere bis mittelgroße Füllungen. Durch eine gute Zahnpflege lässt sich die Haltbarkeit von Kunststofffüllungen deutlich erhöhen.
  • Zementfüllungen
    Hierbei handelt es sich um Füllungen aus Glas-Ionomerzement. Dieses Material ist auf Grund der langfristig ungünstigen Abnutzungserscheinungen, der Bruchgefahr und eines langfristig ungünstigen Füllungsrandverhaltens jedoch sehr vorsichtig zu bewerten.? Als dauerhafte Füllung im belasteten Teil eines bleibenden Zahns ist Zement nicht geeignet, es handelt sich vielmehr um ein "besseres Provisorium". Glas-Ionomerzementfüllungen stellen somit keine echte Alternative zu Amalgam dar. Zementfüllungen können jedoch bei Milchzähnen, wo nur ein Erhalt bis zum natürlichen Zahnwechsel angestrebt wird, durchaus in Frage kommen, da sie einfach und schnell zu verarbeiten sind und vom Standpunkt der Giftigkeit oder Allergieauslösung weitestgehend unbedenklich sind.

Besucherstatistik: Heute 22 | Gestern 16 | Woche 89 | Monat 330 | Insgesamt 17183

clearpixel
Gemeinschaftspraxis | Dr. Müssig und Dr. Pape | Gartenstrasse 2 | 21682 Stade |  Tel (04141) 46727 od. 922509 Anfahrt | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Sitemap